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Sinnliche und einladende Freiräume

Gartenhöfe mit eingeplanten Elementen, die die Bedürfnisse der Bewohner*innen des Hauses nach aktiven und passiven Phasen des tägliches Lebens berücksichtigen. Mit Orten der Bewegung, der Begegnung und der Möglichkeit des Rückzugs.

Das Entree, ein kleiner Vorplatz ist nach aussen die kommunikative Visitenkarte des Hauses. Gefasst wird der Platz von einer zum Strassenraum signifikanten Mauerkanzel, die gleichermaßen Möglichkeiten zum Sitzen unter einem Schatten spendenden Laubdach einer Platane offeriert.

Der Betriebshof mit seinen Funktionen der Anlieferung für die Küche sowie einer Anzahl von Beschäftigtenparkplätzenwird von großkronigen Bäumen überstellt und fügt sich  harmonisch in die bewaldete Umgebung ein.

Von einem transzendenten Holz-Stahlzaun getrennt schließt sich unmittelbar der Musengarten an. Eine großzügige Fläche die über die Gemeinschaftsküche ihren Zugang hat. Auf mobilen Stahltischen kann hier nach Herzenslaune jahreszeitlich gegärtnert werden. Die Geräte finden in einem stilisierten Gartenhäuschen Platz, das sich bei Feiern  mühelos beiseite schieben lässt. Gabionen mit Ruhrkiesel gefüllt definieren die Böschungskante und grenzen den Hof ein. Ein Niveau höher befindet sich die Kaffeeterrasse, von deren Aussichtskanzel man einen herrlichen Blick über das Ruhrtal genießt. Die Kanzel wird von nach oben von einer berankten Laubenkonstruktion ergänzt.

Der sich im Norden angliedernde Bewegungsgarten zieht sich thematisch als eine Symbiose von Wasser, Steinen, Duft in Assoziation an die Ruhraue, durch die Innenhöfe des Gebäudes hindurch. Eine funktionalisierte Kante mit der Möglichkeiten, in Nischen unterschiedlicher Größe zu verweilen übernimmt gleichzeitig leitende Funktion der Wege. Kieselartig sind Pflanz- und Wasserinseln eingestreut, die den Garten mit ihrem Duft und Klängen haptisch bereichern.

AUFTRAGGEBER: Diakoniewerk Essen
PLANUNGSZEIT: ab 2005
BAUZEIT: 2007 – 2009
BEARBEITUNGSFLÄCHE: 5.000 m²
GESAMTKOSTEN: 573.500 EUR
LEISTUNGEN FSWLA: LPh 1 – 8

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